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Emotionale Debatte über Gedenkstein für NS-General in Tristach

Hart an der Grenze des Verbotsgesetzes verlief eine Diskussion über das Denkmal für NS-General Helmuth von Pannwitz in Tristach. Der Vortrag von Historiker Peter Pirker rief Zweifler und Relativierer auf den Plan.

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Gesprochen wurde über das Denkmal, das einem verurteilten Kriegsverbrecher gewidmet ist.
© Oblasser

Von Catharina Oblasser

Tristach – Seit dem Zweiten Weltkrieg sind viele Jahrzehnte vergangen, und dennoch wirken Ereignisse von damals bis heute nach, wie bei einem Vortrag in der Gemeinde Tristach deutlich wurde. Peter Pirker, Historiker an der Uni Innsbruck, war eingeladen, um über den so genannten Pannwitz-Stein zu referieren. Dabei handelt es sich um ein Denkmal im Dorfzentrum, das zu Ehren eines einstigen Generals der Waffen-SS, Helmuth von Pannwitz, errichtet wurde. Dieser hatte als Kommandant eines Kosakenregiments Partisanen in Oberitalien bekämpft.


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