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Pro & Contra: Sollen Müllsünder strenger bestraft werden?

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Von Irene Rapp

Zigarettenstummel. Papiertaschentücher. Dosen. Oder gleich gar der Sack Hausmüll, für den man sich die Abfallgebühr sparen will. Das achtlose Wegwerfen von Müll in der Umwelt ist nicht nur Behörden ein Dorn im Auge, die beträchtliches Steuergeld für das Entsorgen ausgeben müssen. Immer öfter finden sich Privatpersonen, die auf Wiesen, im Wald und am Berg den Müll anderer einsammeln – einfach weil sie den Dreck dort nicht haben wollen. Höhere Strafen für Umweltsünder sind daher unumgänglich. Aus vielen Gründen. Zum einen scheinen Bewusstseinskampagnen, die es gegeben hat, wenig zu fruchten. Zum anderen zieht es seit Corona noch mehr Menschen in die Natur, was das Problem verschärft. Woran es hakt: Die Exekution ist schwierig. Die Gefahr, ertappt zu werden, gering. Auch deshalb muss dieser Auswuchs einer um sich greifenden Hinter-mir-die-Sintflut-Mentalität Folgen haben, die weh tun. Wird man beim Müllwegwerfen schon einmal erwischt, dann soll einem die Lust auf ein nächstes Mal vergehen.


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