Blech-Pech: Oschmautz verpasste nur knapp den dritten Platz

Felix Oschmautz landete im K1-Finale des Wildwasserslaloms auf dem undankbaren vierten Platz, zeigte sich mit seinem Auftritt aber dennoch zufrieden. Top-Favorit Jiri Prskavec aus Tschechien durfte sich Gold umhängen.

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Ein Fehler im ersten Drittel der Strecke kostete Felix Oschmautz die Olympia-Medaille.
© GEORG HOCHMUTH

Tokio – Der Kärntner Felix Oschmautz hat am Freitag beim Wildwasser-Slalom im Kajak-Einer der Männer im Kanu bei den Olympischen Spielen in Tokio Bronze nur knapp verpasst. Oschmautz wurde 1,68 Sekunden hinter dem Deutschen Hannes Aigner Vierter. Es siegte der tschechische Favorit Jiri Prskavec vor dem Slowaken Jakub Grigar und war bei seinem Triumph eine Klasse für sich.

🚣‍♂️ KANU - Männer, Kajak-Einer:

  • 🥇 Jiri Prskavec (CZE)
  • 🥈 Jakub Grigar (SVK)
  • 🥉 Hannes Aigner (GER)
  • 4. Felix Oschmautz (AUT)

Oschmautz bilanzierte trotz des knapp verpassten Edelmetalls gegenüber dem ORF zufrieden: "Finale erreicht, super. Mein Ziel war dann, im Finale einen guten Lauf zu zeigen. Das ist mir bis auf ein Tor deutlich gelungen, sonst würde ich nicht so weit oben das Rennen abschließen. Ich muss grinsen, weil ich einfach meinen Traum heute gelebt habt - Olympische Spiele ganz vorne mitfahren, das ist ein Wahnsinn." Er habe gedacht, dass es mit dem Fehler Platz sieben oder acht werden könnte. "Aber es sind Olympische Spiele, alle kochen mit demselben Wasser, die Nerven liegen bei allen blank."

Lob gab es für den Olympiasieger: "Jiri (Prskavec, Anm.) ist einer der Größten, den wir jemals in dem Sport gehabt haben. Ich habe mich schon darauf eingestellt, dass es der vierte werden wird." (APA)


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