Schwazer VP rüstet sich für den Wahlkampf

Während die einen Schwazer Fraktionen noch im Findungsprozess stecken, geben andere Gas. Die VP setzt auf offene Dialoge und neue Ideen bei Sommergesprächen.

  • Artikel
  • Diskussion
Rafael Ager, Karl Hamberger, Hans Lintner, Julia Mair-Thurner und Mathias Zitterbart (v. l.).
© Fankhauser

Von Eva-Maria Fankhauser

Schwaz – In Schwaz liegen erste Wahlkampfanzeichen in der Luft. Es geht los. Obwohl die Schwazer VP jedes Jahr zu Sommergesprächen mit Impulsvorträgen lädt, fällt dieser Termin heuer im Vorfeld der im Feber 2022 stattfindenden Gemeinderatswahlen etwas größer und interaktiver aus.

„Wir möchten die Chance ergreifen und unsere Stadt mit neuen Ideen und Konzepten noch lebenswerter machen“, erklärt BM Hans Lintner. Er und sein Team laden am 14. August ab 9 Uhr in der Raika mit anschließendem Fest im Mathoi-Garten zum Sommergespräch. „Wir wollen mit den Bürgern in den Dialog treten und in Themengruppen Ideen, Vorschläge und auch kritische Meinungen sammeln“, sagt StR Mathias Zitterbart. Die Schwerpunkte des Auftakts liegen auf: Bauen und Verkehr, Arbeit und Wirtschaft, Generationen und Soziales sowie Umwelt.

Auch die junge Stadt-VP wolle sich einbringen und formiert sich neu, wie Rafael Ager erklärt. BM Lintner hofft auf eine breite Beteiligung, jeder sei willkommen. „Auch, wenn dabei Kritik geübt wird. Eine Auseinandersetzung in gewissen Fragen ist wichtig, so kann man Ausgeglichenheit und Angebote schaffen“, sagt er.

Ein kurzes Lachen und Dementi gibt Lintner zum Gerücht ab, dass Stadteilreferent (neues Ressort) und Ersatz-GR Karl Hamberger als Lintners Nachfolger eingeführt wurde. „Vom Hausmeister zum Bürgermeister – das wär’ ja lustig“, witzelt Hamberger. Seltsam mutet es trotzdem an, dass er die Sommergespräche mitpräsentiert, während VBM Martin Wex in der Runde fehlt.

"Ice Road": 50x2 Karten für den Premieretag gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

SPÖ setzt auf Postkarten

Schwaz – Bei der Schwazer SPÖ flattern immer mehr Postkarten ins Haus. Die hat die Fraktion an alle Haushalte geschickt, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, darauf ihre Meinungen, Anregungen, Ideen oder Probleme festzuhalten. „Wichtig ist uns, die Bevölkerung zu fragen, was sie sich für die Zukunft unserer Stadt wünscht und benötigt“, sagt VBM Victoria Weber. Aufs gewonnene Stimmungsbild will die Bürgermeisterkandidatin eingehen und Themen sammeln. (emf)


Kommentieren


Schlagworte