Plus

Palastrevolte in der Kufsteiner Volkspartei: Neuwahl gefordert

Vizebürgermeister Hannes Rauch soll als Stadtparteiobmann abgesetzt werden. Mehrere Bündeobleute werfen ihm Untätigkeit vor.

  • Artikel
  • Diskussion
Zwischen Gemeinderat Richard Salzburger und Vizebürgermeister Hannes Rauch (links) war die Zusammenarbeit im Gemeinderat schon lange problematisch.
© Otter

Von Wolfgang Otter

Kufstein – Es hat schon lange gekracht und geknirscht in der Volkspartei in der Festungsstadt. Die Stadtpartei sei gelähmt, warfen viele in der VP dem Stadtparteiobmann Vize-BM Hannes Rauch vor. Ein Brief des Vorstandes, beigelegt der Einladung zur Sitzung der Stadtparteileitung als Vorbereitung zum Stadtparteitag, spricht Bände über den inneren Zustand der Gruppierung:

„Aus der beiliegenden Einladung entnehmt ihr, dass wir uns leider gezwungen sehen, auf diesem Wege das Leitungsgremium der Kufsteiner Volkspartei einzuberufen. Die Gemeinderatswahlen stehen vor der Tür und auch darüber hinaus besteht dringender Abstimmungsbedarf. Leider sind all die vorhandenen Parteigremien schon seit vielen Jahren nicht mehr durch den Obmann Johannes Rauch einberufen worden, um nach dem Desaster der letzten Wahl neue Wege einzuschlagen. Es ist höchste Zeit“, schreiben der stv. Parteiobmann Fritz Obholzer, stv. Parteiobfrau Gemeinderätin Alexandra Einwaller, Bauernbund-Obmann Peter Hechenbichler, Wirtschaftsbund-Obmann Thomas Oberhuber, ÖVP-Frauen-Obfrau Saskia Fuchs-Roller und Gemeinderat Richard Salzburger. „Uns erscheint die Neuwahl eines Stadtpartei-Obmanns eine unbedingt notwendige Voraussetzung, um dann geordnet und zielgerichtet die Vorbereitungen für die Gemeinderatswahl im Februar 2022 starten zu können“, erklären die Funktionäre.


Kommentieren


Schlagworte