Finalsieg gegen die Vienna Vikings: Raiders triumphierten 35:14

In einem unwiderstehlichen Angriffsfurioso besiegten die Swarco Raiders die Vienna Vikings im Kampf um die Austrian Bowl klar mit 35:14 (28:0).

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Nach ihrem überlegenen Finalsieg gegen die Vienna Vikings in der Austrian Bowl bejubelten die Swarco Raiders ihre wohlverdiente Trophäe.
© gepa

Innsbruck – Mit einer wahren Machtdemonstration besiegten die Swarco Raiders am Samstag in der Austrian Bowl am Innsbrucker Tivoli die Vienna Vikings mit 35:14 und krönten sich damit zum Gewinner der Austrian Football League.

Dabei war mit einem solchen Feuerwerk der Tiroler nicht unbedingt zu rechnen gewesen: Zu ausgeglichen waren die bisherigen Saisonpartien gewesen. Im Finale waren die Teams vor den zahlreichen Zuschauern im Tivoli nur zu Beginn auf Augenhöhe, dann übernahmen die aufgrund der Auslosung diesmal als Gäste auftretenden Raiders das Kommando. Und wie: Auf eine frühe Balleroberung von Ruben Seeber folgte ein Pass von Quarterback Sean Shelton zum rekonvaleszenten Tobias Bonatti, und der Receiver stellte auf 7:0.

Noch vor dem Ende des ersten Viertels legten die nun immer stärker werdenden Tiroler in Person von Seeber gleich den zweiten Touchdown nach (14:0). Wie schon die ganze Saison präsentierte sich die Defensive der Raiders bärenstark, aber rechtzeitig zum Finale gegen den Erzrivalen lieferte auch die Offensive ab. Den dritten Lauf in die Endzone vollendete Kapitän Adrian Platzgummer (21:0), wiederum nach Pass von Shelton. Und die Raiders hatten gegen völlig überforderte Vikings noch lange nicht genug: Shelton schickte Lukas Fink zum 28:0 in die Endzone, gleichzeitig der Pausenstand. Die zahlreichen und zu Beginn noch ziemlich lautstarken Vikings-Fans waren da längst leise geworden, das Spiel entschieden.

Nach der Pause wurden Punkte Mangelware, Shelton krönte seine Leistung aber noch mit einem eigenen Touchdown (35:0). Zwei Läufe der Vikings änderten nichts mehr am wohlverdienten Sieg der Tiroler. Für MVP Shelton womöglich der letzte im Raiders-Dress – Fragen nach der Zukunft ließ der sichtlich gerührte Quarterback bewusst unbeantwortet ...(a.m.)


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