Demo gegen das „Zubetonieren“ in Innsbruck

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Ansprachen am Bozner Platz für dessen „Rettung“ (v. l.): StR. Rudi Federspiel (FPÖ), GR Gerald Depaoli (Gerechtes Innsbruck) und VBM Markus Lassenberger (FPÖ).
© Falk

Innsbruck – Am Bozner Platz herrscht ein Kommen und Gehen. Bis zu 10.000 Fußgänger queren den Platz täglich. Samstagvormittag kamen ein paar hinzu, die nicht weiterhasteten, sondern bei Gratiswürstl und Ansprachen verweilten. Die Innsbrucker FPÖ und die Liste Gerechtes Innsbruck hatten am Bozner Platz zu einer Protestveranstaltung aufgerufen. FP-Stadtrat Rudi Federspiel schätzte rund 200 Besucher, die extra gekommen seien. Parteikollege Vizebürgermeister Markus Lassenberger gab sich mit 80 bis 100 zufrieden. Zusammen mit GR Gerald Depaoli stört sie, dass beim Siegerprojekt der Stadt das „grüne Herzstück, die Rasenfläche, verschwindet“.

Federspiel sprach von einem „Wahnsinn, den Platz zuzubetonieren“. Er sah allerdings wenig Möglichkeiten, das Projekt noch verhindern zu können. „Alles Grün am Boden soll verschwinden. Dafür 30 Bäume kommen, die unten kahl sind und nur eine schattenspendende Krone haben“, legte Lassenberger nach. Dafür würden „kerngesunde Bäume geopfert“, ärgerte sich Depaoli. (hm)

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