Griechische Präsidentin nimmt am Forum Alpbach teil

Katerina Sakellaropoulou wird am 23. und 24. August gemeinsam mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei der Eröffnung des diesjährigen Europäischen Forums Alpbach sein.

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Es ist der erste Besuch der griechische Präsidentin Katerina Sakellaropoulou in Österreich.
© Giannis Panagopoulos via www.imago-images.de

Die griechische Präsidentin Katerina Sakellaropoulou besucht Österreich zum ersten Mal. Sie wird am 23. und 24. August gemeinsam mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen an der Eröffnung des diesjährigen Europäischen Forums Alpbach teilnehmen, wie das Forum am Montag in einer Aussendung mitteilte. Die beiden Staatsoberhäupter treffen in dem Tiroler Bergdorf auch zu einem Gespräch zusammen.

Das Forum Alpbach widmet sich heuer Fragen nach der Zukunft Europas, den Chancen, welche die Klimakrise bietet, und den Möglichkeiten, die Zukunft Europas zu finanzieren. Beim Eröffnungsgespräch, an dem Sakellaropoulou teilnimmt, wird es inhaltlich darum gehen, welche Lehren aus der jüngeren Vergangenheit und auch aus der Pandemie für die Zukunft gezogen werden und wie Europa mit den verschiedenen Visionen für eine weitere Zusammenarbeit umgehen könnte.

Parteifreie Präsidentin seit 2020 im Amt

Katerina Sakellaropoulou ist seit März 2020 im Amt und die erste Präsidentin in der Geschichte Griechenlands. Sakellaropoulou war davor Richterin und die erste Präsidentin des obersten griechischen Gerichtshofes. Sie weckt damit Erinnerungen an die erste österreichische Bundeskanzlerin und vorherige erste Präsidentin des österreichischen Verfassungsgerichtshofs, Brigitte Bierlein, die von Ende Mai 2019 bis Anfang Jänner 2020 an der Spitze einer Expertenregierung stand.

Die parteifreie Sakellaropoulou erhielt bei ihrer Wahl nicht nur die Stimmen der regierenden konservativenden Nea Dimokratia, sondern wurde auch von der größten Oppositionspartei Syriza und der sozialistischen Kinal unterstützt. Dadurch erzielte sie eines der besten Wahlergebnisse in der Geschichte des griechischen Parlaments. (APA)


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