Triumphe für die Mutigen: Tirol bei Musiktheaterpreisen mehrfach prämiert

Musiktheaterpreise für das Landestheater, die Festwochen und die Innsbrucker „Dreigroschenoper“.

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„Die Dreigroschenoper“ war im Sommer 2020 ein Publikumsmagnet: Nun erhielt die Produktion den Österreichischen Musiktheaterpreis.
© Kapici

Steyr – Gestern Abend wurden in Schloss Lamberg in Steyr die Österreichischen Musiktheaterpreise vergeben. Großer Abräumer waren die Salzburger Festspiele. Sie erhielten fünf Auszeichnungen, darunter den Sonderpreis für „Courage und Ermutigung in der Pandemie“. Die Salzburger „Così fan tutte“ wurde als beste Operproduktion des vergangenen Jahres prämiert. Auch Regisseur Christof Loy und Hauptdarstellerin Elsa Dreisig wurden ausgezeichnet.

Im Windschatten des Salzburger Hochkulturtankers gingen auch mehrere Musiktheaterpreise nach Tirol: „The Tempest“, eine Choreographie von Landestheater-Tanzchef Enrique Gasa Valga, wurde als beste Ballettproduktion gewürdigt. Die von Publikum wie Kritik gefeierte Landestheater-Produktion „Heute Abend Lola Blau“ holte eine zweite Auszeichnung ins Haus am Innsbrucker Rennweg: Hauptdarstellerin Laura Schneiderhan wurde als herausragende Nachwuchshoffnung ausgezeichnet. Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, die wie die Festspiele in Salzburg dem Corona-Sommer 2020 mit reduziertem Programm trotzten, wurden mit dem Preis für das beste Festival prämiert. Und auch der Off-Theater-Preis für die beste freie Produktion der Spielzeit 2019/20 ging nach Tirol: Ausgezeichnet wurde die im vergangenen Sommer binnen weniger Wochen vom neugegründeten Verein Volkskantine realisierte „Dreigroschenoper“ auf Schloss Mentlberg.

Gleich mehrfach prämiert wurde am Montagabend die Wiener Volksoper: „König Karotte“ bekam den Preis als beste Operetten-Produktion, „Cabaret“ die Auszeichnung als bestes Musical. Den Sonderpreis für sein Lebenswerk erhielt Heinz Zednik, Star-Tenor Jonas Kaufmann den internationalen Medienpreis. (TT)

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