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„Das Holz hilft uns aufzuatmen“: Erwin Thoma im Interview

Die Zeit der Bäume ist gekommen. Davon ist der Salzburger Unternehmer und Buchautor Erwin Thoma überzeugt. Im Interview und bald bei der Veranstaltung „glück.tage“ in Kufstein erklärt er, warum.

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Ein Mann und sein Element: Erwin Thoma schaukelt im Haus aus Holz und schläft an einem Baum.
© Thoma.at

Ein Mann soll ein Haus bauen, ein Kind zeugen und einen Baum pflanzen, heißt es. Sie haben etwas übertrieben. Wie viele Häuser, Kinder und Bäume sind es bei Ihnen inzwischen?

Erwin Thoma: Oh Mamma mia! Also Kinder sind es drei, Enkelkinder auch schon zwei. Bei den Bäumen, oh mei, die ich selber persönlich in die Erde gebuddelt habe, sind es einige Zehntausend. Und bei den Häusern ist unsere Firma gerade noch im vierstelligen Bereich, also sicher ein paar Tausend.

Sie sind Naturliebhaber und waren als junger Förster im Karwendel beschäftigt. Jetzt sind Sie Unternehmer, bauen Holzhäuser und sind jemand, der, streng genommen, dem Wald etwas wegnimmt. Löst das einen Zwiespalt in Ihnen aus?


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