Ischgl-Nachwehen um Quarantäne: Platter sieht sich falsch verstanden

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Innsbruck, Wien – Im Bericht der unabhängigen Ischgl- Kommission wurde bereits im Oktober 2020 die überfallsartige Quarantäne durch die Bundesregierung über das Paznaun und St. Anton scharf kritisiert. Gegenüber der Kommission meinte LH Günther Platter (VP) damals, nach der Info über die Quarantäne habe er den Auftrag gegeben, Details auszuarbeiten. Die Quarantäne sei aber eine Entscheidung des Bundes mit Einbindung des Gesundheitsministeriums gewesen.

Bei seiner Einvernahme zu den juristischen Ischgl-Ermittlungen habe Platter laut profil erklärt, der Zeitpunkt der Quarantäne sei in den Gesprächen mit Bundeskanzler Kurz (VP) aber „schlichtweg kein Thema“ gewesen. „In keinster Weise fand von LH Platter eine Belastung des Bundeskanzlers in der Causa Ischgl statt. Diese Interpretation ist falsch und nicht zulässig“, hieß es am Dienstag von Platters Büro nach Interpretationen des profil-Berichts, er belaste mit seiner Aussagen Kurz. Platter sieht sich im Bericht falsch verstanden. (TT)

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