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Tiroler Infektiologe Weiss: „Es sollte ohne Lockdown gehen“

Um gut durch den Herbst zu kommen, sollte die Immunisierung auf 80 Prozent steigen, sagt Infektiologe Weiss. Zur Quote zählen Genesene, Geimpfte und eine Dunkelziffer.

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637.000 Menschen sind in Österreich offiziell genesen. Die Dunkelziffer könnte bis zu doppelt so hoch sein.
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Innsbruck – Bis hinunter auf Gemeindeebene lässt sich nachschauen, wie hoch die Impfrate im jeweiligen Dorf ist. In ganz Österreich sind laut Impf-Dashboard 67 Prozent der impfbaren Bevölkerung, also alle ab 12 Jahre, zumindest einmal geimpft. Zur Herdenimmunität tragen aber auch Genesene bei. Das sind rund 637.000 Österreicher und damit acht Prozent der impfbaren Bevölkerung. Wie hoch die Dunkelziffer jener ist, die die Infektion durchgemacht, aber nicht als solche erkannt haben, ist unklar, sagt der Leiter des Department Innere Medizin, Infektiologe Günter Weiss, im TT-Interview.

Wie hoch müsste denn die Immunisierungsrate sein, dass wir gut über die Runden kommen?

Günter Weiss: Je mehr Geimpfte, desto besser. Je ansteckender das Virus ist, desto höher sollte die Impfrate sein.

Die nötige Herdenimmunität wird zwischen 60 und 80 Prozent angegeben. Was sagen Sie?


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