Mit Mut in die digitale Revolution: Beratungsangebot in Osttirol

Das Standortmarketing Innos und die Wirtschaftskammer Osttirol starten Beratungsangebote zu den Chancen der Digitalisierung.

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Stefan Wurzer (Innos), Michaela Hysek-Unterweger, Mario Eckmaier und Karin Ibovnik (GF Innos) beraten zur Digitalisierung (v. l.).
© Blassnig

Lienz – Die Digitalisierung biete für den ländlichen Raum noch weit mehr Chancen als für Ballungszentren. „Wir müssen nur neugierig sein und verstehen lernen, wie wir die neuen Möglichkeiten nutzen können“, sagte Mario Eckmaier, Beauftragter der Wirtschaftskammer für Digitalisierung, im Rahmen eines Pressegespräches in Lienz. In Tirol erreichte das Projekt „Coding 4 Kids“, das zum Einstieg spielerisch das Programmieren lehrt und seit drei Jahren auch in Osttirol stattfindet, inzwischen 1500 Kinder. „Eigentlich sollte das Programmieren längst wie eine Fremdsprache zum normalen Unterricht in den Schulen gehören“, meinte Eckmaier. Solange es nicht so weit sei, werde das Angebot als „hochwertige Ferienbetreuung“ weiterhin für interessierte Mädchen und Buben im Alter von zehn bis 15 Jahren angeboten. Die heutigen Anforderungen machten aber natürlich nicht vor etablierten Einrichtungen und Betrieben Halt. „Osttirol kann eine Region der Mutigen und Neugierigen sein.“

Das Innos Standortmarketing führt in Lienz mit September monatliche Sprechtage für Unternehmer ein. „Wir haben umfassende Werkzeuge, um aus Dutzenden möglichen Anwendungen die passenden für jeden Betrieb auszuwählen“, erläuterte Stefan Wurzer. Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer soll durch individuelle Beratungen die Kompetenz und Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden, erläuterte Wirtschaftskammer-Obfrau Michaela Hysek-Unterweger. „Der gut geplante Einstieg in die Digitalisierung wird vom Land hoch gefördert.“ Wichtig sei allerdings, dass die Führungsebene die Absichten und Möglichkeiten bestmöglich kommuniziere. (bcp)


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