CR-V: Hybrider Geheimtipp aus dem Hause Honda

Der Honda CR-V Hybrid ist ein wahrer Alleskönner und überzeugt in unserem Test auf ganzer Linie.

  • Artikel
  • Diskussion
Honda zeigt, dass ein SUV sparsam sein kann: 6,1 Liter gönnte sich unser CR-V.
© Letzner

Innsbruck – Der Honda CR-V gehört zu den beliebtesten und weltweit meistverkauften SUVs. Bei uns muss man ihn hingegen in die Kategorie „Geheimtipp“ einordnen und das, obwohl der Honda CR-V wirklich einiges zu bieten hat. Wir haben daher die Gelegenheit genutzt und mit ihm einen Wochenendtrip mit der ganzen Familie unternommen.

Das wohl Wichtigste bei Familienautos ist das Platzangebot. Und davon hat der 4,6 Meter lange CR-V reichlich. Sowohl vorne als auch hinten sitzt man äußerst bequem und wird durch nichts eingeengt. Ablagen finden sich an allen Ecken und Enden, und selbst der opulente Reborder-Kindersitz lässt sich ruckzuck montieren und das, ohne dass sich der Beifahrer danach zusammenfalten muss. Das Ganze geht allerdings etwas auf Kosten des Kofferraumvolumens. Mit 497 Litern Kofferraum wird der Grenzgänger sicher nicht zum Klassenprimus, wir können ihm allerdings trotzdem ausreichendes Fassungsvermögen bescheinigen. Zu viert in den Urlaub ist sicher kein Problem. Dank der Anhängerkupplung lassen sich auch die drei Mountainbikes problemlos am Träger verstauen.

Das Cockpit wirkt – und man muss bedenken, dass die aktuelle Generation des CR-V auch schon wieder zwei Jahre über unsere Straßen rollt – sehr modern und frisch. Die Verarbeitung ist zudem auf sehr hohem Niveau und der Materialmix weiß ebenso zu begeistern. Das Multimedia-System können selbst die Kinder im Handumdrehen steuern und auch hinten lässt sich der iPod mit dem System verbinden. Ein Hit!

Lautlos rollen wir aus der heimischen Einfahrt und gleiten in unserem platinumweißen Honda zur Autobahnauffahrt. Bis zu zwei Kilometer legt der Grenzgänger im E-Drive-Modus zurück, bevor sich der 2-Liter-Vierzylinder-Benziner als Helfer dazuschaltet. Das i-MMD Hybridsystem (intelligent Multi-Mode Drive) ist speziell: Zwei Elektromotoren, von denen einer als Generator fungiert, eine Lithium-Ionen-Batterie und ein Benzinmotor sorgen für Energie. Das System verwendet den Benzinmotor dazu, Strom zu erzeugen, kann gleichzeitig aber bei Bremsvorgängen auch Energie zurückgewinnen, die wiederum in der Batterie gespeichert wird. Zudem schaltet es automatisch zwischen den drei Fahrmodi hin und her. Der „Hybrid Drive“ wird in den meisten innerstädtischen Fahrsituationen aktiv. Im „Engine Drive“ setzt der Benzinmotor voll ein, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und steil bergauf. Das alles mit einem höchst komfortablen Fahrwerk.

Auf der Autobahn gleitet der CR-V souverän dahin und frisst Kilometer um Kilometer. Äußerst entspannt verlassen wir nach zwei Stunden die Autobahn. Die letzten Kilometer legen wir auf einer kurvigen Landstraße zurück und schnell wird klar, dass der Honda CR-V eher ein Cruiser ist. Wer ihm die Sporen gibt, der bekommt das in erster Linie mit Motorengeräusch quittiert.

Vorbildlich zeigt sich der Honda CR-V in Sachen Sicherheit: Er hat nämlich das Honda Sensing System serienmäßig mit an Bord. Es hat neben einem Kollisionswarnsystem, einem präventiven Fahrerassistenten und Spurhaltewarner noch zahlreiche andere Radar-, Sensor- und Kameratechnik-gestützte Helferlein dabei. Ein wahrliches Rundum-Sorglospaket in Sachen Sicherheit, das vor allem Mama begeisterte. (luc)


Kommentieren


Schlagworte