„Art Café“ feierte Premiere in Innsbruck: Theater zum Eintauchen

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Lisa Hörtnagl und Bernhard Wolf während des Drehs von „Art Café“. Das virtuelle Theater-Experiment hatte gestern Premiere.
© De Moor

Innsbruck – Das virtuelle Theaterprojekt „Art Café“ ist ein Experiment. Es führt eine der ältesten künstlerischen Ausdrucksformen, das Theater, und neueste, immersive Virtual-Reality-Technik zusammen. „Es ist weder Theater noch Film und auch kein Videospiel, sondern etwas ganz Neues“, sagt Mitinitiator Martin Duschek.

Gestern hatte das von Alexandra Leonie Kronenberg und Anja Duschek verfasste Stück in der Innsbrucker Galerie am Claudiaplatz Premiere. Dort ist das virtuelle Theatererlebnis im Mai dieses Jahres mit einer speziellen 3D-Kamera auch gedreht worden – die TT berichtete.

Vor der Kamera standen unter anderem Theater-praesent-Leiterin Elke Hartmann, Landestheater-Schauspieler Raphael Kübler, Bernhard Wolf vom „Feinripp Ensemble“ und Lisa Hörtnagl, Gründerin der „Volkskantine“. Die Technik verantwortete der Tiroler VR-Spezialist Valentin Sysel, der es in „Art Café“ den Zuschauern ermöglicht, direkt in das Geschehen, das in einer Bar in der Nach-Corona-Zeit spielt, sprichwörtlich einzutauchen – und sich in der Geschichte umzusehen. Bis Oktober ist „Art Café“ in der Galerie am Claudiaplatz zu sehen. Dann soll das virtuelle Theaterstück auf Tournee gehen. (TT)

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