Autobahn-Ausbau im Burgenland kommt doch nicht

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Die Südostautobahn im Burgenland wird nicht verlängert, erklärte Umwelt- und Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne).
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Wien – Ein umstrittenes Autobahn-Projekt im Burgenland kommt nun nicht. Das ist ein erstes Ergebnis der laufenden Evaluierung des Bauprogramms des Autobahnbetreibers Asfinag. Die heftig diskutierte Verlängerung der Südostautobahn (A3) im Burgenland bis zur Grenze bei Klingenbach wird nicht durchgeführt. Aufgrund der Auswirkungen auf Boden und Klima wird das Projekt, an dem 20 Jahre lang geplant wurde, nicht umgesetzt. Das teilte Umwelt- und Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) am Montag mit. Nun sollen Alternativen erarbeitet werden.

Ein Lückenschluss der S10, der Mühlviertler Schnellstraße in Oberösterreich, soll hingegen umgesetzt werden. Dabei handle es sich um ein „notwendiges Projekt, insbesondere auch zur Entlastung der Anrainergemeinden“, erklärte das Klimaschutzministerium.

Die Evaluierung des gesamten Asfinag-Bauprogramms laufe noch bis Herbst. Dann sollen Ergebnisse vorliegen und über die weitere Vorgehensweise entschieden werden. (TT, APA)

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