Riesiger Ölteppich nach Tankerunfall im Schwarzen Meer

Der Ölteppich sei mit 80 Quadratkilometern um mehrere Hunderttausend Mal größer als vom Verursacherunternehmen angegeben, teilte die Russische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch nach der Auswertung von Satellitenbildern mit.

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Moskau – Nach einem Unfall mit einem Tankschiff im Schwarzen Meer ist das Ausmaß der Umweltverschmutzung größer als zunächst mitgeteilt. Der Ölteppich sei mit 80 Quadratkilometern um mehrere Hunderttausend Mal größer als vom Verursacherunternehmen angegeben, teilte die Russische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch nach der Auswertung von Satellitenbildern mit.

„Der Ölfleck zog sich am 8. August von der Küste bis ins offene Meer auf eine Länge von 19 Kilometer." Die ausgetretene Ölmenge bei der Großstadt Noworossijsk sei bisher unbekannt.

Am Samstag war es beim Einpumpen von Erdöl in einen griechischen Tanker sechs Kilometer vor der russischen Küste zu einer Havarie gekommen. Dem Pipelinebetreiber nach sind etwa zwölf Kubikmeter des Rohstoffs ins Meer gelangt. Das verschmutzte Gebiet war auf 200 Quadratkilometer geschätzt worden. (APA/dpa)


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