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Einstige Kleinstadt in Dölsach begeistert Archäologen aus aller Welt

Sieben Wochen gruben Archäologen in Aguntum wieder nach Schätzen aus der Römerzeit. Das Museum soll umfassend modernisiert werden.

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In der Mitte dieses Platzes im vermuteten Handwerkerviertel von Aguntum fanden die Forscher die Fundamente der beiden Wasserbecken.
© Blassnig

Von Christoph Blassnig

Lienz – Zwei Archäologie-Studenten aus den USA, einer aus der Slowakei und einer aus Großbritannien: Die Grabungen der Universität Innsbruck nach den Überresten der einstigen römischen Kleinstadt Aguntum in Dölsach rufen in Fachkreisen inzwischen weltweit Interesse hervor. „Wir konnten wegen Covid nicht alle 15 Interessenten zu uns kommen lassen“, erklärte Martin Auer, Wissenschafter am Institut für Archäologien der Universität Innsbruck mit dem Forschungsbereich Aguntum. Erstmals hat die Universität zu einer „Summer School“ eingeladen. In Zukunft wünscht man sich nicht nur den internationalen Austausch von Studenten, sondern auch die Zusammenarbeit mit Forschern für Lehrveranstaltungen in Tirol.


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