Schlammlawine in Japan: Bergung von Toten auch noch nach Wochen

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Anfang Juli hatten heftige Regenfälle die gewaltige Schlammlawine ausgelöst. Mehr als 130 Häuser wurden beschädigt oder völlig zerstört.
© CHARLY TRIBALLEAU

Tokio – Auch mehr als einen Monat nach einer verheerenden Schlammlawine in Japan geht die Suche nach Opfern weiter. Der Küstenort Atami meldete am Donnerstag ein weiteres Todesopfer. Damit seien 23 Tote geborgen worden. Fünf Menschen würden noch immer vermisst. Die Einsatzkräfte setzten unterdessen die Suche nach den Opfern fort.

Anfang Juli hatten heftige Regenfälle die gewaltige Schlammlawine ausgelöst. Mehr als 130 Häuser wurden beschädigt oder völlig zerstört. Rund 56.000 Kubikmeter Erde, die ein inzwischen liquidiertes Bauunternehmen auf einem örtlichen Berg unter mutmaßlichem Verstoß gegen Vorschriften angehäuft hatte, sollen zu dem Unglück beigetragen haben. Die Erdmassen waren über eine Länge von rund zwei Kilometer abgerutscht. (dpa)


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