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TT-Analyse zum Thema um Raumordnung: Woran es hakt, weiß man schon lange

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Anita Heubacher

Von Anita Heubacher

Es ist erstaunlich, dass man mit einem uralten Vorschlag öster-reichweit für Aufregung sorgen kann. Das ist das politische System Österreichs, wo die großen gesellschaftspolitischen Themen sehr langsam, wenn überhaupt angegangen werden. Parteipolitik sticht im Zweifelsfall jedes Sachargument. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger hat gefordert, die örtliche Raumordnung nicht mehr in die Hände der Bürgermeister zu legen. Es wird kaum einen Raumordnungs-Experten geben, der Gegenteiliges, nämlich den Ist-Zustand, gut fände. Da reicht ein Blick aus dem Fenster, oder ins Guinness-Buch der Rekorde, wo Österreich und insbesondere Tirol seit Jahren als Flächenverbrauchs-Weltmeister in die Geschichte eingehen. Die Raumordnungspolitik hat viel zu viel versiegelte Fläche, aber wenig leistbaren Wohnraum und wenig erhöhte Lebensqualität geschaffen.


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