Starkenberger Panoramaweg: Auf neuem Weg quer über die Alpen

Der Starkenberger Panoramaweg soll nach Norden verlängert werden. Die Machbarkeit wird geprüft.

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Schloss Fernstein ist momentan der Ausgangspunkt des Panoramaweges Starkenberg. Das könnte sich bald ändern.
© Simone Tschol

Von Simone Tschol

Ehrwald – Der Lechweg hat es in den letzten Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Das Weitwandern wird bei Aktivurlaubern immer beliebter.

Auch auf Imster Seite ist man auf den Zug aufgesprungen. Seit Juni 2018 ist der Starkenberger Panoramaweg begehbar. Dieser führt in sieben Etappen vom Fernpass über knapp 60 Kilometer bis Schloss Landeck – vorbei an Schlössern und Burgen des einstigen Adelsgeschlechts der Starkenberger, die in Tirol über 400 Jahre lang eine wichtige Rolle spielten.

Bemühungen, den Weg bis nach Ehrwald zu verlängern, wurden auf Außerferner Seite abgeblockt. „Ich hatte kein Interesse daran, dass Gäste mit dem Zug von München nach Ehrwald kommen und dann sofort weiter über den Fernpass wandern. Wir wollen ja Nächtigungen generieren“, erklärt Theo Zoller, Obmann des TVB Tiroler Zugspitz Arena, seine Ablehnung. TVB-Geschäftsführerin Petra Fraune ließ das Thema auf sich wirken und hatte dann eine Idee: „Warum verlängern wir den Weg nicht durch die ganze Zugspitzregion bis nach Ehrenberg?“

Inzwischen wurde über die Regionalentwicklung Außerfern (REA) eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, den Starkenberger Panoramaweg bis zur Burg Falkenstein in Pfronten nach Norden zu verlängern. Die Weglänge würde sich verdoppeln, vielerlei historische Gemäuer sollen die Grundlage fürs „Story Telling“ im Sinne des touristischen Marketings bilden.

„Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie erwarten wir jetzt im September. Gearbeitet wird an einer alternativen Route, abseits der Via Claudia. Es soll ja ein eigenes Produkt sein“, erklärt Fraune.

Wie es südlich von Land­eck weitergehe, sei derzeit noch unklar. „Ziel wäre es, eine neue Route für die Alpenüberquerung bis hinunter nach Meran zu schaffen. Aber bis es so weit ist, müssen wir noch einige Player überzeugen“, meint Fraune abschließend.


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