Seat Ateca: Verschönert und verbessert

Beim Ateca mit Xperience-Ausstattung und 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner wurde viel geschätzt und wenig vermisst.

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Selbstbewusst und ohne Schnörkel zeigt sich der Ateca von Seat, seit dem Vorjahr „facegeliftet“.
© Höscheler

Oberperfuss – Knapp ein Jahr ist er nun auf dem Markt, der überarbeitete Ateca. Das Kompakt-SUV von Seat, mit einer Länge von 4,38 Metern etwas kürzer als der technisch verwandte VW Tiguan, hat sich eine große, stetig wachsende Fangemeinde gesichert – und dies dürfte auch nach dem Facelift so sein. Denn im Großen und Ganzen hat das Modell durch den Feinschliff dazugewonnen, verfügt über eine verbesserte Innenausstattung und ein noch harmonischeres Außendesign.

Und so lässt sich am Fahrzeug wenig bemängeln, erst recht nicht an der von uns getesteten 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenzinversion. Die Leistung beträgt 150 PS, das Nenndrehmoment von 250 Newtonmetern liegt schon bei 1500 Umdrehungen/Minute. Entsprechend hat das Aggregat wenig Mühe mit dem 1,4-Tonner. Zumeist kann sich bei der Kraftübertragung das installierte Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen auszeichnen. Beim Anfahren und beim Einlegen des Rückwärtsgangs gibt es noch Optimierungspotenzial. Und bei schlechten Witterungsverhältnissen hätten wir uns anstelle des hier verfügbaren Vorderradantriebs das vielfach bewährte Allradsystem von Seat gewünscht – aber die 4Drive-Technik ist dem 190-PS-Benziner und dem 150-PS-Diesel vorbehalten. Unterm Strich: eine solide Vorstellung von Seat.


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