Als Sieger zum Salzburg-Ring

Der Tiroler Maximilian Kuen gewann mit dem Team Vorarlberg in Rekordzeit nach rund 2200 km das Race around Austria. Heute geht es in Salzburg oft „rund“.

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In einer Zeit von 2 Tagen, 12 Stunden und 20 Minuten jubelte das Team Vorarlberg mit Maximilian Kuen über den Sieg beim Race around Austria.
© Stiplovsek

Von Roman Stelzl

Innsbruck – Nach einer Fahrzeit von zwei Tagen, zwölf Stunden und 20 Minuten für rund 2200 Rad-Kilometer mit 30.000 Höhenmetern war es geschafft: Der Tiroler Maximilian Kuen schloss seine drei Kollegen vom Team Vorarlberg in die Arme und bejubelte den ersten Sieg beim „Race around Austria“, dem Nonstop-Rennen rund um Österreich, garniert mit schwierigen Pässen. Die Siegerzeit ist zugleich Rekord, die alte Marke lag mehr als eine Stunde höher.

„Das war ein megacooles Rennen. Und es war am Ende nicht so schlimm wie erwartet“, sagte Kuen. Der 29-jährige Kufsteiner wechselte sich mit den Landsmännern Daniel Ganahl und Nikolas Riegler sowie dem Schweizer Gastfahrer Peter Inauen im Sechs-Stunden-Rhythmus ab, geschlafen wurde dazwischen im Campingwagen.

Schlaf zu finden, war dabei weniger das Problem als der Verkehr in seiner Heimat. „Der Stau war das größte Problem. Sonst hat man wenig gespürt, aber in Tirol und Salzburg war das extrem“, meinte Kuen, der vor allem über den Gerlospass hinweg im dichten Verkehr Extraschichten einlegen musste.

Pause nimmt sich Kuen keine, zumal das Rennen mehr wie „härtere Trainingsfahrten“ wirkte. Schon heute startet er beim Radliga-Spektakel am Salzburg-Ring, wo 25 Runden à 4,34 km (ca. 108 km) auf dem Motorsport-Kurs anstehen. Die Erwartung? Gering. „Wenn ich gewinne, bin ich mein eigener Held“, lacht Kuen.


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