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Den Gaumen auf der Straße zum Tanzen bringen: Tiroler Streetfood ausgezeichnet

Der Streetfood-Markt wächst. Der Innsbrucker Futterkutter wurde gerade von Falstaff ausgezeichnet. Festivals für „Easy eating“ kehren nach einer Corona-Pause zurück. Das Essen unter freiem Himmel ist in Tirol angekommen.

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Viel Geschmack im Glas: Martin Schümberg (l.) und Georg Waldmüller sind die Kapitäne hinter dem Innsbrucker Futterkutter.
© Rita Falk

Von Andrea Wieser

Was machen ein Klima- und Gletscherforscher und ein Architekt, wenn sie sich beruflich neu orientieren wollen? Sie bauen ein holländisches Lastenfahrrad zur Genussküche aus und gewinnen damit nach drei Jahren ihren ersten Preis.

Das sind tatsächlich die Eckdaten zur Geschichte von Martin Schümberg (37) und Georg Waldmüller (33). Die engagierten Hobbyköche haben sich 2017 zusammengesetzt und wollten eigentlich ein eigenes Bistro in Innsbruck eröffnen. „Wir hatten schon alles unter Dach und Fach, die alten Jobs waren gekündigt“, erinnert sich Waldmüller an die Startphase. Doch es sollte anders kommen, der Mietvertrag für das anvisierte Lokal platzte und es brauchte eine Alternative.

Entstanden ist der Futterkutter, ein Gourmetfahrrad, das Innsbrucker inzwischen schon zum Stadtbild zählen. Mit ihm kommen die Schöpfgerichte, die in der Ing.-Etzel-Straße in der eigenen Küche vorproduziert werden, am Franziskanerplatz an den Kunden. Im Angebot ist nach dem Motto „Die ganze Welt auf deinem Löffel“ Internationales von der syrischen Linsensuppe bis zum indischen Kichererbsencurry. Mit einem zweiten Kutter sind die Food-Pioniere seit Kurzem im Innenhof der alten Hauptpost in der Maximilianstraße präsent.


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