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Im Kalser Bahnstreit geht es um 5,7 Millionen Euro

In der Affäre zwischen Osttirol Invest und Schultz um die Kalser Lifte ist kein Ende in Sicht. Es geht um bis zu 5,7 Millionen Euro Steuergeld.

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2008 stieg die Osttirol Invest bei den Kalser Bergbahnen des Liftunternehmers Schultz ein. 2018 gab sie die Anteile an Schultz ab, ohne dass gleichzeitig dafür Geld floss. Seither wird um den Preis gestritten.
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Von Max Strozzi

Kals – Die Causa rund um den Ausstieg der Osttirol Investment Gesellschaft (OIG), die hauptsächlich Land Tirol und dem Bund gehört, aus den Kalser Bergbahnen der Schultz-Gruppe hat sich zur unendlichen Geschichte entwickelt. 2008 hatte die OIG mit sechs Mio. Euro Steuergeld 25 Prozent der Bergbahnen übernommen. 2018 gab die OIG ihren Anteil an Schultz ab, ohne dass der Liftunternehmer dem Land dafür Geld überwies. Warum die OIG-Anteile überhaupt an Schultz übertragen wurden, ohne dass gleichzeitig Geld floss, ist seither nicht nur für Markus Sint (Liste Fritz) ein Rätsel, der die Vorgänge immer wieder scharf kritisierte.


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