Plus

Gesundheitslandesrätin Leja: „Geimpfte sollen Vorteile haben“

Für Gesundheitslandesrätin Annette Leja (VP) muss jetzt der Bund Maßnahmen setzen, um die Impfmoral zu heben. Den Kampf um jede Impfung bezeichnet sie aktuell als mühsam.

  • Artikel
  • Diskussion (34)
Gesundheitslandesrätin Annette Leja (VP) will jeden Einzelnen fürs Impfen „ins Boot holen“.
© Böhm

Von Manfred Mitterwachauer und Peter Nindler

Innsbruck – Morgen Mittwoch wird Gesundheitslandesrätin Annette Leja (VP) 100 Tage in Amt und Würden sein. Die politische Quereinsteigerin managte das private Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck, bevor sie LH Günther Platter (VP) nach dem Rücktritt von Vorgänger Bernhard Tilg (VP) quasi über Nacht auf die schwarze Regierungsbank holte. Bereut habe sie diesen Schritt noch nicht, sagt Leja im TT-Gespräch. Sie fühle sich inzwischen im Landhaus und in ihrer neuen Funktion angekommen – besonders beeindruckt habe sie, wie engagiert dort gearbeitet werde.

Leja verhehlt nicht, dass die Bekämpfung der Corona-Pandemie aktuell noch viel von ihrer Alltagsarbeit überlagere. Was aber nicht heiße, dass in ihrem Büro nicht auch andere Themen bearbeitet würden. Die Pflege, die Primärversorgungszentren, die öffentliche Gesundheitsversorgung – all das werde man doch „sehr schnell angehen“. Corona hin, Corona her.

Angesichts der aktuell steigenden Infektionszahlen, insbesondere mit dem Hotspot Osttirol, gelte es alle Anstrengungen zu unternehmen, damit „wir im Herbst weitere Einschränkungen vermeiden“. Zwar müsse weiter darauf geachtet werden, dass der Gesundheitsbereich nicht überlastet werde, gleichzeitig müsse aber das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben am Laufen gehalten werden. Dass der Schlüssel dazu die Impfung ist, ist für Leja selbstredend.


Kommentieren


Schlagworte