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Wohnanlagen im Baurecht: Stadt-SPÖ warnt vor „Pseudoeigentum“

Der rote Stadtparteiobmann lehnt Baurechtseigentum völlig ab. Die IIG verhandelt erstmalig über ein soziales Wohnbauprojekt im Baurecht.

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Bauland ist in Innsbruck kaum mehr zu finden. Das lässt die Grundpreise ins Unermessliche steigen.
© Daum

Von Denise Daum

Innsbruck – Unleistbare Immobilien und kaum zu mobilisierendes Bauland münden in der Landeshauptstadt in eine nicht ganz unproblematische Praxis: das Baurechtseigentum. Wie berichtet, bringen Bauträger immer mehr Objekte im Baurecht auf den Markt. Grundeigentümer stellen in diesem Fall ihren Besitz also nur für eine gewisse Zeit für eine Bebauung zur Verfügung. Das bedeutet, der Käufer erwirbt lediglich die Wohnung, nicht aber den Grund. Dadurch verringert sich zwar der Kaufpreis, die Grundnutzung muss aber über die monatliche Zahlung eines so genannten Baurechtszinses abgegolten werden. Das Baurecht ist zeitlich begrenzt und gilt je nach Vereinbarung für die Dauer von zehn bis 99 Jahren. Ist nichts anderes vereinbart, fällt nach der Laufzeit sowohl das errichtete Gebäude als auch der Grund an den Baurechtsgeber zurück.


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