Land unterstützt digitalen Schub im Landecker EKiZ

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Familienlandesrat Toni Mattle war kürzlich zu Gast bei Beate Regensburger und Corina Keuschnigg (v. l.) vom Landecker EKiZ.
© Land Tirol

Landeck – Ob Kurse zur Vorbereitung auf die Geburt, Bewegungs- und Spielenachmittage oder Fachreferate zur Entwicklung des Kindes: Die Aktivitäten im Landecker Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ) bzw. Familientreff sind vielfältig. An der Digitalisierung der Dienstleistungen führt auch bei Geschäftsführerin Corina Keuschnigg und Büroleiterin Beate Regensburger kein Weg vorbei, wie das jüngste Projekt im EKiZ-Haus in der Herzog-Friedrich-Straße zeigt. „Unser Ziel ist es, ein flexibles und ortsungebundenes Angebot für Familien in den Bezirken Imst und Land-eck zu entwickeln“, hoben die beiden hervor. Dazu soll eine Online-Plattform eingerichtet werden, auf der das EKiZ jederzeit erreichbar ist, speziell auch für Familien in den Tälern.

Für den „digitalen Schub“ im Landecker EKiZ (1999 gegründet) stellt das Land Tirol rund 72.000 Euro zur Verfügung – im Rahmen der Förderaktion „Leuchtturmprojekte im Bereich Digitalisierung“. Der für Familien und Digitalisierung zuständige Wirtschaftslandesrat Toni Mattle hob hervor: „Digitale Präsenz bietet völlig neue Chancen sowie erheblichen Mehrwert für alle interessierten Familien in den Bezirken Landeck und Imst.“

Mattle ist es „ein großes Anliegen“, die Digitalisierung auch im Familienbereich auszubauen: „In der Corona-Krise haben wir gesehen, wie wichtig es ist, dass möglichst viel Service auch online zur Verfügung steht.“ Besonders junge Familien würden in Krisenzeiten Unterstützung, Beratung und treffsichere Angebote brauchen, „die auch zu Hause genutzt werden können“. In der Pandemie hätten Tirols Eltern-Kind-Zentren „in kürzester Zeit digitale Schritte mit viel Engagement umgesetzt“ und damit Familien im Lockdown kräftig unterstützt. (TT, hwe)


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