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Nach Abgang von WSG: Drei Scorerpunkte nähren Rieders Hoffnung auf mehr

Der Abgang Florian Rieders von der WSG Tirol war von Nebengeräuschen begleitet, der 25-Jährige hofft bei Austria Klagenfurt auf bessere Zeiten.

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Mit seinem ersten Tor für Neo-Klub Klagenfurt platzte der Knopf. „Es war ein Kaltstart“, meinte Florian Rieder.
© gepa

Von Florian Madl

Klagenfurt – Am Wörthersee lässt es sich leben, diese Erkenntnis gewann in den vergangenen Wochen auch Florian Rieder. „Nicht falsch verstehen, aber es ist einfach eine andere Umgebung als vielleicht in Hartberg.“ Der 25-Jährige, der mit Freundin Theresa seit wenigen Tagen eine gemeinsame Wohnung hat, fühlt sich bei seinem neuen Klub Austria Klagenfurt hörbar wohl – privat sowieso und seit zwei Bundesliga-Runden auch sportlich. „Drei Spiele, drei Scorerpunkte – was will ich mehr?“ Vergessen die Tage der Ungewissheit, die den Ex-Wacker-Kicker nach seinem selbst gewählten Abgang von der WSG Tirol im Mai begleitet hatten. Der Innsbrucker hatte den Vertrag nicht verlängert, ein wenig fehlte ihm auch die Wertschätzung. „Ich bin Thomas Silberberger (WSG-Trainer, Anm.) dankbar, dass er mich seinerzeit geholt hat, ich schätze ihn als Trainer.“ Enttäuschter Nachsatz: „Aber wenn ich dann lese, dass man seit einem halben Jahr am Super-Dänen dran ist, frag’ ich mich, ob es ernst war, dass sie mit mir verhandeln wollten. Dann können sie mit mir nicht so zufrieden gewesen sein.“


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