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„Tiroler Weg“: Bettenobergrenze für Tirol nun doch „rechtlich nicht möglich“

Die touristische Zielvorgabe aus dem neuem „Tiroler Weg“ ist laut LH Platter doch nicht in einem Gesetz zu verankern. „Wir geben nicht auf“, sagt VP-Tourismussprecher Gerber.

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Offiziell werden in Tirol bis zu 334.720 Betten angeboten, die neue Obergrenze soll bei 330.000 liegen.
© Keystone

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Es war die große Polit-Ankündigung im Rahmen der von der VP angestoßenen Perspektivenwoche Anfang Juni in Tirol, die österreichweit Wellen geschlagen hat: mit dem neuen „Tiroler Weg“, also der überarbeiteten Tourismusstrategie, kündigte LH Günther Platter gleich zwei Grenzziehungen an. Wie berichtet, sollen in Tirol künftig keine Beherbergungsgroßbetriebe mit über 300 Betten mehr angesiedelt werden, andererseits solle die im Land zur Verfügung stehende Gästebettenanzahl auf eine Obergrenze von maximal 330.000 einzementiert werden. „Wir wollen keine Steigerung bei der Gesamtbettenanzahl in Tirol, sondern wir wollen eine Steigerung bei der Wertschöpfung“, ließ sich Platter damals in einer Aussendung zitieren.


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