Sturm und Rapid nach Siegen vor EL-Einzug, LASK bangt um Gruppenphase

Nach frühem Rückstand drehten die Tore von Jantscher, Kiteishvili und Yeboah die Partie der Grazer. Ein früher Gegentreffer lähmte hingegen die Linzer. Karamoko glich in der 60. Minute per Strafstoß aus. Die Stange verhinderte den Siegestreffer. Die besten Karten für den EL-Einzug haben die Rapidler nach einem klaren Sieg im Heim-Hinspiel.

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Mamoudou Karamoko (re.) sorge für den Ausgleich der Linzer.
© gepa

LASK – St. Johnstone Endstand 1:1 (0:1)

Der LASK hat sich im Rennen um die dritte Teilnahme an einer Europacup-Gruppenphase in Serie eine durchwachsene Ausgangsposition verschafft. Im Hinspiel des Play-offs zur Europa Conference League trennten sich die Linzer vom schottischen Vertreter St. Johnstone am Donnerstag am Ausweichspielort Klagenfurt mit 1:1 (0:1). Die Oberösterreicher legten mit einem Gegentreffer durch Chris Kane (17.) einen Fehlstart hin. Mamoudou Karamoko glich per Elfmeter (60.) aus.

Die Schotten, die als Sieger des nationalen Cups und Ligacups europäisch vertreten sind, erwiesen sich als erwartet wehrhafter Gegner. Denn schon in der dritten Runde der Europa-League-Qualifikation hatte St. Johnstone den türkischen Kontrahenten Galatasaray Istanbul geärgert. Bei den Linzern fehlte Philipp Wiesinger wegen einer Adduktorenverletzung. Ebenfalls nicht mitwirken konnte mit Yannis Letard ein weiterer Verteidiger aufgrund von Wadenbeschwerden. Dafür stand Andres Andrade erstmals in dieser Saison im Kader und auch gleich in der Startformation.

NS Mura – SK Sturm Graz Endstand 1:3 (1:1)

Sturm Graz hat seine gute Frühform in der Fußball-Bundesliga auch in den Europacup mitgenommen. Der Tabellenzweite steht nach einem 3:1-Auswärtssieg im Play-off-Hinspiel bei NS Mura in Slowenien vor dem Einzug in die Gruppenphase der Europa League. Die Sturm-Tore im Mur-Duell in Murska Sobota erzielten Jakob Jantscher per Elfmeter (18.), Otar Kiteishvili per Kopf (60.) und Kelvin Yeboah (63.). Ziga Skoflek hatte den slowenischen Meister früh in Führung gebracht (3.).

Das Rückspiel folgt nächsten Donnerstag (21.00 Uhr/live ORF 1) keine 100 Kilometer nordwestlich in Graz. Sturm hat gute Karten, nach zehn Jahren wieder in die Europa League einzuziehen. Der Verlierer muss mit der Gruppenphase der neu geschaffenen Europa Conference League vorlieb nehmen. Dass die Grazer erstmals seit 2011 in einer europäischen Gruppenphase vertreten sind, war bereits seit Ligarang drei im Mai festgestanden.

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Rapid Wien – Sorja Luhansk (UKR) 3:0 (1:0)

Rapid ist dem Einzug in die Gruppenphase der Fußball-Europa-League einen großen Schritt näher gekommen. Die Wiener gewannen am Donnerstag im Play-off-Heim-Hinspiel gegen Sorja Luhansk mit 3:0 (1:0) und sind nun vor dem Rückspiel am 26. August (18.30 Uhr MESZ) in Saporischschja favorisiert. Taxiarchis Fountas (29.) brachte Rapid in Front. Nachdem die Gäste zahlreiche Chancen vergeben hatten, schossen Ercan Kara (78.) und Marco Grüll (85.) noch den klaren Sieg heraus.

Ohne Druck wollte sich Rapid vor 10.300 Zuschauern in Hütteldorf dem klaren Ziel Europa League nähern – schließlich wäre man selbst bei einem Aus gegen Luhansk zumindest in der Conference League vertreten. Dazu kehrte Rechtsverteidiger Filip Stojkovic nach Erkrankung zurück. In der Innenverteidigung musste Kevin Wimmer auf der Bank bleiben, an die Seite von Maximlian Hofmann stellte Kühbauer Leo Greiml. Im Mittelfeldzentrum werkten der in der Liga zuletzt gesperrte Robert Ljubicic und Srdjan Grahovac, offensiv agierten hinter Spitze Kara Kelvin Arase, Fountas und Grüll. (APA)


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