Marsrover von Innsbruck nach Israel verfrachtet

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Die Raumanzug-Simulations-Anzüge sind von Bedeutung.
© Voggeneder

Innsbruck – Zwei Container mit einer „unbezahlbaren“ Fracht sind seit gestern Nachmittag von Innsbruck auf dem Weg Richtung Israel. Denn mit einer einjährigen Verspätung laufen nun die Vorbereitungen für die Mars-Analog-Mission „Amadee-20“ des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) auf Hochtouren.

„Das wichtigste Gut sind sicher die Raumanzug-Simulatoren. Denn nur so können wir in der Wüste unser Analogexperiment durchführen“, erklärt Sophie Gruber, „Amadee-20“-Missionsleiterin des ÖWF. Das schwerste Stück, das in die Negev-Wüste transportiert werden muss, ist ein 600 Kilo schwerer Rover. „Das ganze Equipment zusammen wiegt über 2000 Kilo.“

Als Logistikpartner des ÖWF fungiert das heimische Unternehmen Gebrüder Weiss. „Vor allem für unsere Lehrlinge ist dies eine besondere Erfahrung“, sind Günter Schmarl, Niederlassungsleiter des Gebrüder-Weiss-Standorts Hall, und Armin Ploner, Leiter Air&Sea bei Gebrüder Weiss, zufrieden. Auch Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser ist erfreut: „Das zeigt, wie breit wir in Tirol aufgestellt sind, dass wir bei so einem innovativen Projekt mitwirken.“

Bei der Mission sollen von 4. bis 31. Oktober gesamt 25 internationale Experimente durchgeführt werden. (m.l.)


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