Mercedes-Benz: Die neue C-Klasse für die schlechten Wege

Mercedes bringt Ende des Jahres ein All-Terrain-Modell des Mittelklassekombis auf den Markt.

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Erstmals gibt es für die C-Klasse ein All-Terrain-Modell.
© Mercedes-Benz

Salzburg, München – Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in München wird Mercedes-Benz Anfang September ein weiteres, vorgängerloses Derivat der neuen C-Klasse präsentieren: den All-Terrain. Dabei handelt es sich um einen Offroad-Kombi, eine Spielart, die wir schon von der E-Klasse seit 2017 kennen. Gegenüber dem Standard-Langheckmodell (T) verfügt der All-Terrain über 40 Millimeter mehr Bodenfreiheit, außerdem wächst die Breite um 21 auf 1841 Millimeter. Dafür verantwortlich sind Radlaufverkleidungen. Keine Änderungen ergeben sich für das Ladeabteil, das ein Stauvolumen offeriert, welches von 490 bis 1510 Litern reicht. Die Rücksitzlehnen sind im Verhältnis 40:20:40 geteilt umklappbar.

Auffälligkeiten sind ein Markenzeichen des All-Terrain: Er protzt mit schwarzen und dunkelgrauen Designelementen, die zum Teil auch als robuster Unterfahrschutz dienen. Ab Werk ist jedes Fahrzeug mit einem 4Matic-Allradsystem verknüpft. Dabei fließen bis zu 45 Prozent der Motorkraft an die Vorderachse, bis zu 55 Prozent an die Hinterachse.

Überschaubar ist das Motorenprogramm – lediglich zwei Aggregate sind fürs Erste vorgesehen: Dabei handelt es sich jeweils um einen Benziner und einen Diesel, beide sind Vierzylinder und verfügen über eine Mildhybridtechnik. Der Benziner, versehen mit 1,5 Litern Hubraum, kommt auf eine Leistung von 204 PS und ein Drehmomentmaximum von 300 Newtonmetern. Der Zweiliter-Selbstzünder hält mit 200 PS und 440 Nm maximalem Drehmoment dagegen.

Mit der Markteinführung dürfen wir gegen Ende des Jahres rechnen. Bereits recht gut unterwegs ist die brandneue C-Klasse als Limousine und als T-Modell – rund 50.000 Vorbestellungen liegen laut Hersteller bisher vor. (hösch)


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