WSG empfängt Altach im Tivoli: Ein Westderby, das den Weg weist

Die WSG Tirol empfängt in der fünften Bundesliga-Runde heute (17 Uhr, live Sky) Altach zum Westderby. Es ist ein richtungsweisendes Match.

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Tobias Anselm (l.) will auch diesmal den Altachern entwischen. In der Vorsaison gewann die WSG Tirol beide Duelle.
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Von Tobias Waidhofer

Wattens – Immer wieder hatte WSG-Tirol-Trainer Thomas Silberberger in den vergangenen Wochen betont, dass das Match gegen Altach den Saisonstart definieren könnte. Denn gewinnt man das Westderby heute (17 Uhr, Tivoli, live Sky) gegen die Vorarlberger, darf man ohne Zweifel von einem „Top-Start“ sprechen. Geht das Match gegen die Canadi-Truppe aber in die Hose, könnte die WSG im schlimmsten Fall sogar auf den letzten Tabellenplatz rutschen. Es wartet sozusagen ein wegweisendes Westderby. „Wenn wir gewinnen, haben wir sieben Punkte am Konto und sind seit fünf Spielen ungeschlagen. Das hat es bei der WSG noch nie gegeben“, betont der Coach.

„Wenn man sich den Saisonverlauf vom SCR Altach anschaut, sieht man, dass sie zwischen den Systemen (Dreier- bzw. Fünferkette oder auch Viererkette, Anm.) hin- und herspringen“, weiß Trainer Silberberger, der natürlich auch vor der Standardstärke des aktuellen Tabellen-Vierten gewarnt ist. Von den sechs Altacher Saisontoren entstanden fünf aus ruhenden Bällen: „Sie haben einige großgewachsene Spieler, da müssen wir aufpassen.“

Personell hat der Wörgler heute die Qual der Wahl, denn bis auf Renny Smith und den weiter angeschlagenen Keeper Ferdl Oswald sind alle Mann fit. Viel deutet auf eine ähnliche Startelf wie beim jüngsten 2:2 in Wolfsberg hin. „Die Message der Jungen (Naschberger, Müller, Wallner, Anm.) beim WAC war sehr gut, jetzt erwarte ich, dass die routinierten Spieler eine Message zurücksenden.“ Angesprochen dürfen sich dabei besonders Bror Blume und Thanos Petsos fühlen ...

Aber aufgepasst: Altach kann nicht nur auf eine starke Bilanz im Tivoli (5 Siege, 2 Remis und 2 Niederlagen gegen die Tiroler Proficlubs Wacker und Wattens) verweisen, sondern hat nach dem jüngsten 2:1 gegen Rapid auch viel Selbstvertrauen getankt. Damir Canadi, der heute erstmals in seiner Trainer-Karriere auf die WSG trifft, betonte: „Wir müssen mit der hundertprozentigen Überzeugung nach Innsbruck fahren, dass wir dort gewinnen können.“

⚽️ Admiral Bundesliga

WSG Tirol – Altach: Sa, 17 Uhr

WSG-Tirol: Ozegovic; Koch, Behounek, Awoudja, Klassen; Rogelj, Blume, Petsos, Sabitzer; Vrioni, Anselm.


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