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Unwetterschäden nehmen zu: Experten geben Tipps zu Versicherungen

Bei den Versicherungen hat nicht nur die Anzahl der Meldungen nach Unwettern zugenommen, sondern auch die Schadenshöhe. Experten raten, wie vorgesorgt werden kann und was im Schadensfall zu tun ist.

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Auch die Kosten und der zeitliche Aufwand für Aufräumungsarbeiten können abgegolten werden. (Symbolbild)
© zoom.tirol

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Es kann so schnell gehen: Bei einem Unwetter mit Hagel wird ein Grundstück überschwemmt. „Ich konnte mit Unterstützung von Nachbarn und der Feuerwehr noch das Schlimmste verhindern“, erzählt die Eigentümerin. Ins Haus selbst gelangte so kaum Wasser, aber der Garten und ein Schuppen wurden verschlammt. Nach dem Aufräumen stellt sich für sie die Frage, wer für die Kosten der Wiederherstellung zuständig ist.

Laut Walter Schieferer, Vorstand der Tiroler Versicherung, hat nicht nur die Anzahl der Meldungen über Unwetterschäden zugenommen, auch die Intensität ist gestiegen und damit die Schadenshöhe. „In den vergangenen zwei Monaten ist kaum ein Tag vergangen, an dem wir keine Mitteilungen bekommen haben.“ Dabei konnten noch nicht einmal die Fälle vom vergangenen Winter – in Osttirol müssen 2000 Schäden durch Schneedruck abgewickelt werden – komplett abgeschlossen werden. „Ein Problem ist“, so Schieferer, „leider Gottes der Irrglaube, dass die Schäden ohnehin aus dem Katastrophenschutz bezahlt werden. Der steht aber nur in absoluten Notsituationen zur Verfügung.“ Eine entsprechende Versicherung ist also empfehlenswert.


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