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Tiroler FPÖ-Chef Abwerzger im Interview: „Der Anstand koaliert nicht mit Kurz“

FP-Landesparteichef Markus Abwerzger will flüchtenden Afghanen helfen – aber vor Ort. Warum er von einer „Impf-Apartheid“ spricht, wer schon für 2023 auf LH Platters Schoß sitzt und wieso die Klimaziele obsolet sind.

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Eine Koalition in Tirol abseits der ÖVP hält FP-Landeschef Markus Abwerzger für möglich: „Ich wäre ein großer Fan davon.“
© De Moor

Herr Abwerzger, wenn Sie die Bilder der in Afghanistan vor den Taliban flüchtenden Menschen vor Augen haben – wie wenig Mitgefühl muss man haben, trotzdem weiter Abschiebungen in dieses Land zu fordern?

Markus Abwerzger: Die Bilder sind grausam, so wie es weltweit grausame Bilder gibt. Wir sind aber gegen die Aufnahme von weiteren Flüchtlingen. Wir wollen keine Verhältnisse wie 2015. Kulturfremde Personen in europäischen Ländern können nämlich zum Problem werden. Es sind ja noch nicht einmal all jene Flüchtlinge integriert, die 2015 zu uns gekommen sind. Ich bin für jede Hilfe zu haben, aber vor Ort in Afghanistan. Die Fluchtbewegung eines Afghanen kann in erster Linie nur in ein Nachbarland erfolgen.

Hilfe vor Ort? Wie soll das denn in dieser Lage gehen? Die Taliban stellen eine aktive Bedrohung insbesondere für AktivistInnen und Frauen dar. Soll Österreich nicht zumindest diese Personengruppen aufnehmen?


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