Plus

Tereza Hossa: „Beleidigungen sind super, solange es die Richtigen trifft“

Politik, Brokkoli und noch mehr: Die Kabarettistin Tereza Hossa spricht auf der Bühne über vielerlei Dinge. Im TT-Gespräch erklärt sie, warum sie eine Lebefrau ist und was Satire alles darf.

  • Artikel
  • Diskussion
Kabarettistin Tereza Hossa studiert in Wien Veterinärmedizin.
© David Keusch

Frau Hossa, Sie sind in Innsbruck aufgewachsen und leben nun als Kabarettistin in Wien. Was hat Sie weg aus Tirol in die Bundeshauptstadt gezogen?

Tereza Hossa: Früher habe ich immer gesagt: das Theater. Die Theatervorstellungen, die ich in Wien bisher innerhalb dieser acht Jahre besucht habe, kann ich aber an zwei Händen abzählen. Ich studiere derzeit Tiermedizin, was in Österreich nur in Wien gelehrt wird. Das war mit ein Grund. Aber am Ende waren es die Café-Häuser, die auch bei bestem Bergwetter voll gefüllt waren mit Menschen. Wien hat mich letzten Endes also vermutlich mit der Gemütlichkeit überzeugt.

Vermissen Sie Tirol?

Hossa: Ja, so wie man einen Ex-Freund vermisst, der schlussendlich nicht gut für einen war. Kasspatzln hingegen vermisse ich jeden Tag. Sie sind die große Liebe meines Lebens und schmecken nur in Tirol gut.


Kommentieren


Schlagworte