Überfahrener Wolf wird untersucht, Bären im Oberland und Osttirol nachgewiesen

Der junge Wolf, der Sonntagfrüh auf der A12 überfahren wurde, wird nun in Innsbruck untersucht, DNA-Proben wurden nach Wien geschickt. Zudem gibt es Ergebnisse nach Schafrissen im Oberland und in Osttirol.

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Symbolfoto.
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Innsbruck – Erneut wurden Wölfe und Bären nach Rissen in mehreren Tiroler Landesteilen nachgewiesen. Der junge Wolf, der Sonntagfrüh auf der Inntalautobahn (A12) bei Pettnau von einem Auto erfasst worden ist, wird nun bei der AGES in Innsbruck untersucht. Proben für eine genetische Untersuchung werden zur Analyse nach Wien geschickt. "Ob es sich bei dem männlichen Wolf um ein in Tirol im heurigen Jahr bereits nachgewiesenes Tier handelt, wird erst das Ergebnis der Genotypisierung zeigen", hieß es in der Aussendung des Landes am Montag.

Am Freitag vergangener Woche war ein neugeborenes Kalb tot auf einer Alm in Mieders gefunden worden. Ein Wolf dürfte dafür verantwortlich sein, so das erste Ergebnis der amtstierärztlichen Untersuchung. Die genetische Abklärung läuft noch.

Über den Sommer hinweg wurden Schafe in Anras, in St. Anton und St. Leonhard im Pitztal gerissen. Die genetische Analyse ergab, dass hier Bären verantwortlich waren. In allen drei Gebieten waren schon zuvor Bären genetisch bestätigt worden.

Nach Rissen im Juli wurde in Assling ein Wolf aus der italienischen Population nachgewiesen. In Umhausen hatte einer aus der nördlichen Population Tiere gerissen.

Den vorliegenden Ergebnissen aus Anras, St. Leonhard und Umhausen sind Tupferproben zuzuordnen, die nun neuerlich untersucht wurden. In einem ersten Durchlauf hatte diese kein Ergebnis gebracht. Aus diesem Grund werden auch Proben, die im August bei Schafsrissen im Umhausen genommen wurden, weiter untersucht. (TT.com)


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