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Alles im Plan: Neubau der Bergbahnen Imst in engem Zeitkorsett

Alles im Plan, bestätigt der Geschäftsführer. Am Freitagabend beginnt der Abbau der unteren Sektion. Bis zum 19. Dezember soll alles fertig sein.

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Die Baustelle an der Mittelstation verrät die Dimensionen des Imster Liftprojekts. Über 50 Meter lang wird das Gebäude, das ein „Bahnhof“ für beide Gondelbahnabschnitte wird.
© BB Imst/Schöpf

Imst – Man will es kaum glauben, aber der Parkplatz in Hochimst ist sehr gut besetzt. Corona hin, Corona her. Auch die sichtbare und spürbare Baustelle an der Talstation kann die Besucher nicht abhalten. Das ehemalige Büro von Geschäftsführer Bernhard Schöpf ist in einige Schachteln gepackt. „Ich übersiedle jetzt in den Zielcontainer des Skiclubs“, grinst er. Auf der Fahrt zur Mittelstation bei der Untermarkter Alm dringt immer wieder Kreischen und Lachen vom Coaster hinauf zum Liftsessel. Oben an der Mittelstation stehen die Leute für eine Fahrt auf der Alpen-Achterbahn Schlange. Auf der Terrasse der Untermarkter Alm ist kein Tisch unbesetzt.

Alle Arbeiten und Schritte für den parallel laufenden Neubau der Imster Bergbahnen sind eingetaktet. Schon seit Monaten wird an der oberen Sektion gearbeitet, am Freitagabend wird der untere Bahnabschnitt angegangen. „Am Freitag nach Fahrschluss um 17.45 Uhr werden die Sessel unten abgehängt“, sagt Schöpf. Dann wird es ernst. Mittlerweile sind auch die Fundamente für die Stützen im unteren Bereich gegossen, die Löcher für die Fixierung der Stützen verraten die größeren Dimensionen der neuen Bahnen.


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