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Strom und Gas in Österreich: Wettbewerb härter, Verbrauch steigt

Laut dem Energie-Regulator E-Control ist die Zahl der Anbieter und Sparmöglichkeiten für die Kunden gestiegen. Die Versorgung sei sicher.

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Österreichs Strommarkt steht in Sachen Klimaschutz vor weiteren großen Herausforderungen.
© Imago

Von Alois Vahrner

Innsbruck, Wien – Seit Ende März leiten Alfons Haber (er folgte Andreas Eigenbauer nach) und Wolfgang Urbantschitsch die E-Control, die für einen funktionierenden Strom- und Gasmarkt sorgen soll. Zuletzt hatte es in Österreich ja wiederholt Diskussionen über staatliche Postenbesetzungen beim ORF oder der ÖBAG gegeben. „Wir waren die beiden Bestgereihten und agieren politisch unabhängig“, stellt Haber bei einem Tirol-Besuch gegenüber der TT klar. Der Kärntner war nach Tätigkeiten bei der Kelag und der E-Control jahrelang Uni-Professor in Deutschland.

Der Energiemarkt nähere sich nach einem zeitweisen Corona-Knick wieder der Normalität an, so Haber. So ist heuer der Strom- bzw. Gasverbrauch im ersten Halbjahr trotz eines relativ langen Lockdowns um fünf bzw. 11,5 Prozent – teilweise auch durch den langen Winter verstärkt – gestiegen.


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