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Eine Stadt ohne warmes Essen: Vils kämpft mit Gastro-Ausdünnung

Das Außerferner Grenzstädtchen Vils kämpft mit der Ausdünnung des gastronomischen Angebotes.

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Vilsbesucher sitzen und essen im Freien am Stadtplatz, weil gerade alle Gasthäuser geschlossen haben.
© Schretter

Von Helmut Mittermayr

Vils – Die Situation ist zwar nur eine vorübergehende, aber auch schon ein Vorgeschmack, wie es in Vils bald werden könnte: zwar formal eine Stadt, aber nicht einmal mehr in der Lage, Gäste und Einheimische in einem Gasthaus mit Mittag- oder Abendessen zu versorgen. Die beiden verbliebenen Gasthäuser sind aktuell geschlossen. Der Schwarze Adler schon seit fast einem Jahr, die Krone wegen Betriebsurlaubes. Einer Wandergruppe, die kürzlich in der Grenzstadt mittagessen wollte, blieb nichts anderes übrig, als sich im kleinen Lebensmittelgeschäft eine Jause zu besorgen und sie am Stadtplatz im Freien zu verzehren.


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