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Gutachten sollen Klarheit in Alm-Kontroverse in Tösens bringen

Schafbauern lassen klären, ob der Hütehund des Tösner Gemeindehirten qualifiziert ist. Die Aussagen zu verschwundenen Tieren sind widersprüchlich.

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Ob Schafe zur Beweidung besser geeignet sind als Kühe, soll per Gutachten geprüft werden. (Symbolfoto)
© Schranz

Von Helmut Wenzel

Tösens – Die Vorfälle am Tösner Bergl bzw. auf der „Oberen Alpe“, wo zwei Schafbauern kürzlich Anzeige wegen 14 verschwundener Tiere und Tierquälerei erstatteten, sind offenbar noch lange nicht aufgeklärt. Die vermissten Schafe sollen inzwischen „nur teilweise“ wieder aufgetaucht sein. Die Weideflächen gehören der Gemeindegutsagrargemeinschaft und damit der Gemeinde. Letztere hat, wie Bürgermeister Bernhard Achenrainer gestern Dienstag bestätigte, ebenfalls eine Anzeige bei der Polizei hinterlegt und lässt eine Verleumdungsklage vorbereiten. „Weil die Vorwürfe nicht stimmen und weil alle angeblich verschwundenen Schafe wieder aufgetaucht sind“, sagte Achenrainer.


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