Manu Delago beweist sein „eiskaltes Händchen“ für faszinierende Musikvideos

Im Vorfeld seines im September erscheinenden Albums „Environ Me" veröffentlichte der abenteuerlustige Tiroler Musiker und Komponist Manu Delago bereits mehrere faszinierende Musikvideos. Bei jenem zum Track „Liquid Hands" ist der halb zugefrorene Möserer See Bühne für ein achthändiges Schauspiel.

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Manu Delago, Band und Crew beim Videodreh zu „Liquid Hands" in den eisigen Gewässern des spätwinterlichen Möserer Sees.
© Delago

Von Simon Hackspiel

Innsbruck – Vier Gestalten in dicken schwarzen Ganzkörperanzügen stehen im halb vereisten Möserer See. Einzig ihre Hände tanzen rhythmisch auf der Wasseroberfläche, bilden gemeinsame Figuren, lassen Steinchen rieseln. Rundherum schwirren Kameraleute und eine kleine Versorgungsmannschaft.

Spaziergänger, die sich an diesem Spätwintertag wohl fragten, was in aller Welt dort vor sich geht, könnten nun im Web die Antwort darauf finden. Mit „Liquid Hands" hat der Tiroler Musiker und Komponist Manu Delago diese Woche das dritte von mehreren Musikvideos zu seinem neuen Album „Environ Me" veröffentlicht. Erscheinen wird das Gesamtwerk am 24. September – von Oktober bis Dezember geht Delago dann mit dem Programm auf Europa-Tournee. Am 24. Oktober tritt er im Neuwirt in Wattens auf, weitere Tirol-Termine sind (noch) nicht geplant.

📽 Video | Manu Delago - „Liquid Hands"

Thema Umweltschutz im Fokus

Sehr viel dreht sich bei Manu Delago derzeit um das Thema Umweltschutz, vergangenen Mai radelten er und seine Band im Zeichen der Nachhaltigkeit mehr als 1500 Kilometer durch Österreich – die TT berichtete via Blog über die ReCycling-Tour.

Hier knüpft auch das Konzept zu „Environ Me" an. So wurde mit dem ersten veröffentlichten Video zum Track „Interference" die Verbauung in der alpinen Welt thematisiert. Delago und seine Band bespielten dafür eine stillgelegte Liftstation in Tirol perkussiv.

📽 Video | Manu Delago - „Interference"

Und eine weitere skurril anmutende Idee für ein Musikvideo hat der Ausnahmemusiker in Perfektion umgesetzt. In völliger Dunkelheit und nur durch UV-Licht-Spots auf ihrer Kleidung illuminiert werfen sich Manu Delago und zwei seiner Mitmusiker bei „Curveball" im Takt Klettbälle zu. Auch hier entsteht ein faszinierendes Schauspiel feinster Musik- und Videokunst.

📽 Video | Manu Delago - „Curveball"


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