Bis zu 55.000 neue MINT-Jobs in Österreich geplant

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Die Industrie schlägt vor, eine bedarfsorientierte „MINT-Roadmap“ zu entwickeln, um junge Menschen zu begeistern.
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Alpbach – Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) waren schon in der Vergangenheit massiv gefragt. Und diese Nachfrage wird weiter steigen. „MINT-Talente sind die Architekten und damit Gestalter unserer Zukunft“, betonte Sabine Herlitschka, Vizepräsidentin der Industriellenvereinigung (IV) bei den Technologiegesprächen in Alpbach.

Schon heute herrsche eine hohe Dynamik am MINT-Arbeitsmarkt. So liege Österreich beim Jobwachstum von Wissenschaftern und Ingenieuren auf Rang 2 in Europa. Bis 2025 werde mit weiteren 55.500 neuen hochqualifizierten MINT-Jobs gerechnet. Doch noch immer hätten drei von vier Industrieunternehmen Personalengpässe in diesem Bereich. Die IV schlägt daher vor, eine bedarfsorientierte „MINT-Roadmap“ zu entwickeln. Diese solle den Weg zum Ziel der Bundesregierung skizzieren, bis 2030 um 20 % mehr MINT-Graduierte aus HTL, FH und Universitäten sicherzustellen.

„Es werden aber auch neue Kommunikationsansätze nötig sein, um die Jugend „zu erreichen“, so Herlitschka. Neben zeitgemäßen Kommunikationsformen und -kanälen müssen dabei auch die Botschaften angepasst werden. (TT)

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