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Vermisstenzahl in Tirol nach Ende des Lockdowns wieder angestiegen

In Tirol sind derzeit 110 Menschen als vermisst gemeldet. Ein zunehmendes Problem sind Demenzkranke.

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Vor allem die Zahl der jugendlichen Ausreißer hielt sich durch Corona in Grenzen.
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Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Es ist eine Normalisierung, wie man sie sich nicht wünscht: Während der Pandemie-bedingten Lockdowns ist die Anzahl der abgängigen Menschen in Österreich zurückgegangen, „jetzt nähern wir uns wieder dem Vor-Corona-Niveau an“, sagt Chefinspektor Stefan Mayer, Leiter des Kompetenzzentrums für abgängige Personen im Bundeskriminalamt (BK). Vor allem die Anzahl der jugendlichen Ausreißer hielt sich in den vergangenen Monaten in Grenzen. Vor dem Lockdown waren in Österreich 800 Menschen als vermisst gemeldet, im August dieses Jahres ist die Zahl wieder auf 780 angestiegen, 308 von ihnen sind minderjährig. In Tirol werden derzeit 110 Kinder und Erwachsene gesucht.


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