Gute Laune, schlechtes Wetter: Das TT-Café trotzte in Telfs dem Regen

Gute Laune bei schlechtem Wetter. Vor dem Inntalcenter machte gestern die Frühstückstour Station. Die Gäste hatten sichtlich ihren Spaß.

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Strahlende Gesichter trotz Regenwetter: Den TT-Leserinnen und -Lesern schmeckte das Frühstück in Telfs gestern sichtlich.
© Rudy De Moor

Telfs –Die TT-Frühstückstour trat am Samstag in Telfs den ultimativen Beweis an, wetterfest zu sein. Statt sich über den Regen aufzuregen, gab es einen anregenden Vormittag mit strahlenden Gesichtern, guter Laune und vielen spannenden Gesprächen auf und abseits der Bühne. Und am Ende blinzelte kurz vor Mittag dann sogar noch kurz die Sonne einmal durch.

Den Auftakt bei den Gesprächen mit TT-Chefredakteur Alois Vahrner machten die neue Pollinger Bürgermeisterin Gabi Rothbacher und der Telfer Bürgermeister Christian Härting. Unterschiedliche Gemeinden, die aber auch vieles gemeinsam hatten in jüngerer Vergangenheit. Etwa die Herausforderungen der Corona-Krise. Telfs entgingen beispielsweise rund 400.000 Euro an Kommunalsteuer. „Durch die Unterstützung von Bund und Land sind wir aber mit einem blauen Auge davongekommen“, sagte Härting. Der Telfer Ortschef kündigte auch an, dass er bei der Gemeinderatswahl 2022 wieder antreten werde. Der Wahltag sei dann ein „Zeugnistag“ für die vergangene Arbeit.

Bürgermeister-Talk: Gabi Rothbacher (Polling) und Christian Härting (Telfs) standen Rede und Antwort.
© Rudy De Moor

Rothbacher, seit einigen Monaten im Amt, machte den Frauen Mut, in die Gemeindepolitik einzusteigen. „Traut euch. Es ist möglich und es ist es wert. Wir brauchen die Frauen.“

Christoph Nix, Intendant der Tiroler Volksschauspiele, hat sich in Tirol und Telfs im Besonderen nicht nur bestens eingelebt, sondern sich mit seiner wortgewaltigen und energiegeladenen Art auch bereits einen Namen gemacht. Beim TT-Café zeigte er, warum. „Der spielende Mensch ist auch ein friedfertiger Mensch“, sagte er und zog eine weitgehend positive Bilanz des ersten Spieljahres. 2022 werde es ein großes Stück über Margarete von Tirol geben. Seine Aufnahme in Telfs sei „fast brüderlich“ erfolgt.

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Ihren ersten großen öffentlichen Auftritt hatte gestern Sylvia Kranebitter, die neue Bezirksstellenleiterin des Roten Kreuzes. „Dank eines Superteams haben wir die vergangenen schweren Monate gut gemeistert“, erklärte sie. Die Bereitschaft zur Freiwilligenarbeit sei in der Gesellschaft weiterhin gegeben. Es gelte aber, die Menschen dort dann auch zu halten.

Christoph Nix, Intendant der Volksschauspiele, und Sylvia Kranebitter (Rotes Kreuz) nahmen auf der Bühne Platz.
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Hitverdächtig: Schlagersänger Marco Wahrstaetter.
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Mit einem selbstkomponierten Titel erwärmte Schlagersänger Marco Wahrstaetter die Herzen des Publikums. Der junge Tiroler hat vor fünf Jahren den Nachwuchsbewerb der ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“ gewonnen. Seither hat sich viel getan für den Jungstar. Mittlerweile hat er bereits drei Goldene Schallplatten eingeheimst – zuletzt eine vor drei Wochen. „Ein großer Traum von mir wäre es, einmal auf eine richtige Tour zu gehen.“

Als Protokollchef des Landes hat Thomas Saurer erst kürzlich den Besuch der griechischen Staatspräsidentin abgewickelt. Gestern war er nicht nur in dieser Funktion beim TT-Café. Saurer ist auch Landeskommandant der Tiroler Schützen und erklärte, dass die beiden Funktionen durchaus Synergieeffekte bringen würden. „Ich hatte sicher ein ganz spezielles erstes Jahr als Landeskommandant“, sagte Saurer.

CR Alois Vahrner (l.) beim Gespräch mit Landeskommandant Thomas Saurer.
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Für Groß und Klein war beim TT-Café bestens gesorgt.
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Die Geschichte von Aker Al Obaidi ist ganz eng mit den Ringern des RSC Inzing verbunden. Der aus dem Irak geflüchtete Sportler war vor wenigen Wochen in Tokio bei den olympischen Spielen und belegte den hervorragenden 8. Platz in seiner Gewichtsklasse. Die Erfahrung sei „lässig“ gewesen, sagte der sympathische Ringer. Für die Spiele in drei Jahren in Paris hat er sich einen Platz unter den Top 5 vorgenommen. Nachsatz: „Eine Medaille wäre ein Traum.“ Mentor Klaus Draxl (Obmann des RSC) lobte seinen Schützling und hob die hervorragende Nachwuchsarbeit in seinem Verein hervor. Für 2024 haben die Inzinger bis zu vier Olympiahoffnungen. Draxl schilderte eindrucksvoll, wie Obaidi in Inzing integriert wurde.

Gestärkt in den Auftakt zur Ringer-Bundesliga: Olympionike Aker Al Obaidi (l.) und Mentor Klaus Draxl fühlten sich beim TT-Café sichtlich wohl.
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Glücksengerl Michael zog unter Mithilfe von Moderatorin Lisa Kuprian die Gewinner.
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Lisa Kuprian führte charmant durch den Vormittag, der von Prime Time musikalisch begleitet wurde. Die Gäste trotzten dem Regen und genossen wie gewohnt ein schmackhaftes Gratis-Frühstück mit Kaffee von Wedl/Testa Rossa, Gebäck aus der Hofer Backbox und Silberquelle-Mineralwasser. Am Ende gab es noch strahlende Gewinner beim dez-Gewinnspiel.

Norbert Adlassnig (TT-Marketing, l.) und Günther Neyer (Testa Rossa) gratulierten Annamarie Höger (2. v. l) und Deidre Wadl.
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