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Tipps vom Experten: Mehr Vielfalt beim Schwammerlsuchen

Zumeist werden immer nur dieselben Pilze gesammelt. Dabei bleiben einige Delikatessen im Wald zurück. Pilzexperte Martin Kirchmair stellt ein paar leckere Alternativen vor.

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Der orange-rote Scheidenstreifling (links oben) ist derzeit in den Wäldern zu finden. Der Mohrenkopf kann schnell und einfach zubereitet werden. Totentrompeten (unten) findet man im Herbst in der Nähe von Kalksteinen.
© Pilzverein Jenbach, iStock

Von Manuel Lutz

Die Freude ist groß, wenn ein paar gelbe Schwammerl im Wald hervorstechen. Denn mit den Pfifferlingen kann am Abend gleich ein frisches Gulasch zubereitet werden. Aber auch ein Steinpilz am Wegrand lässt das Herz höherschlagen, in Kombination mit einem Risotto schmeckt dieser vorzüglich. Anderen läuft hingegen bei einem Parasol das Wasser im Mund zusammen – wird der Pilz paniert, kann er sogar mit einem Wiener Schnitzel konkurrieren.

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Für viele ist damit die Schwammerlsuche aber schon wieder beendet, was man nicht kennt, lässt man lieber unberührt im Wald zurück. Dies kann auch Pilzexperte Martin Kirchmair von der Universität Innsbruck nachvollziehen. „Wenn man sich nicht auskennt, sollte man lieber die Finger davon lassen. Denn es gibt genügend giftige Pilze, die tödlich sind“, betont Kirchmair.


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