Plus

Falknerin: Tierischer Beruf mit viel Herzblut

Einen mutigen Schritt mit 26 Jahren hat Bernadette Holzknecht hinter sich. Sie legte ihre Postleruniform ab und lässt sich im Greifvogelpark Umhausen zur Falknerin ausbilden. Schon jetzt zeigt sich: Sie hat’s im Blut.

  • Artikel
  • Diskussion
Bernadette Holzknecht zählt nun an der Seite von Norbert Rudigier (Bild unten) zum Team der Falkner in Umhausen.
© Schratzberger Martina

Von Martina Schratzberger

Umhausen – Die Mentoren und erfahrenen Falkner Norbert Rudigier und Alfred Legenstein sind von ihrer neuen Kollegin begeistert. Binnen kürzester Zeit war sowohl auf menschlicher als auch auf tierischer Seite ein nicht alltägliches Vertrauensverhältnis geschaffen. Der Umgang mit dem Federvieh dürfte der gelernten Pferdepflegerin liegen.

Gekonnt holt sie Steinadler, Gänsegeier, Schneeeule, Falke und Co aus der Voliere und setzt sie auf den ledernen Handschuh. Entweder um die Tiere für die Publikumsshow durch die Arena in Umhausen zu schicken oder einfach nur um ihrer täglichen Arbeit nachzukommen. Die Greifvögel müssen gefüttert, gewogen werden, sie wollen eine frisch geputzte Voliere und brauchen frisches Wasser, um ihr Federkleid ausgiebig zu pflegen. Abgeknickte Federn werden repariert und wieder angebracht. Und wer von den gefiederten Freunden seine Künste nicht in der Show präsentieren konnte oder mochte, hat im Anschluss die Möglichkeit, ein paar Trainingsflüge zu absolvieren.


Kommentieren


Schlagworte