In Kitzbühel entsteht ein Jugend- und Kulturcafé

Kitzbühels Bürgermeister Klaus Winkler geht unter die Wirte. Die Stadt wird Betreiber eines Jugend- und Kulturcafés in der Innenstadt.

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Bürgermeister Klaus Winkler beim gestrigen Baustart.
© Angerer

Von Harald Angerer

Kitzbühel – Ein Platz, um sich zu sehen, gemeinsam Zeit zu verbringen und seinesgleichen zu treffen, ohne gleich etwas konsumieren oder viel Geld ausgeben zu müssen. Dieser Wunsch der Kitzbüheler Jugendlichen wird nun Wirklichkeit. Schon seit Monaten wurde geplant, verhandelt und geprüft. Gestern folgte nun der Startschuss für das Kulturcafé in der Kitzbüheler Innenstadt.

Das Lokal wird in einem der ältesten Gebäude von Kitzbühel verwirklicht und liegt mitten in der Stadt, neben dem Museum in den ehemaligen Räumlichkeiten der Bezirkshauptmannschaft. „Ich bin sehr froh, dass nun endlich mit den Arbeiten gestartet werden kann“, sagt Bürgermeister Klaus Winkler gestern beim Startschuss der Bauarbeiten. Insgesamt besteht das Lokal aus vier Bereichen, dem Eingang, wo bereits Sitzmöglichkeiten zu finden sind, einem Café-Bereich mit Ausschank, einem Raum für Veranstaltungen und einer kleinen Terrasse zum Stadtpark hinaus.

„Die Umsetzung war nicht einfach in einem so alten Gebäude. Aber das Lokal wird eine Belebung des Gebäudes und der Innenstadt bringen“, ist Stadtbaumeister Stefan Hasenauer überzeugt. Ohne Terrasse sind es gut 100 m2, welche für das Café zur Verfügung stehen. Platz soll es für bis zu 60 Personen bieten. Es soll nicht nur für Jugendliche zu einem neuen Treffpunkt werden. Es wird Kulturcafé heißen und richtet sich an Jugendliche, Studenten, Junge und Junggebliebene, Kreative und Kulturinteressierte von 16 bis ca. 35 Jahren, betont Bernd Breitfellner, Projektleiter Kitzbühel 750. Die Idee entstand bei der Bürgerbeteiligung zum 750-Jahr-Jubiläum.

Geführt wird das Lokal von der Stadt bzw. von einem der städtischen Betriebe. „Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es wohl von der Sportpark GmbH betrieben. Wichtig ist nur, dass wir als Stadt direkten Einfluss haben, etwa auf die Preisgestaltung“, sagt Bürgermeister Winkler. Die Preise sollen bewusst tief angesetzt werden. Harte Getränke findet man nicht auf der Karte, auch keine Speisen. Eröffnen soll das Lokal noch bis Ende des Jahres.

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