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Eigentum auf Zeit spaltet die Innsbrucker Stadtpolitik

Während Grüne und Für Innsbruck den Vorschlag der IIG, Stadtwohnungen im Baurecht zu vergeben, begrüßen, ist die ÖVP skeptisch. FPÖ und SPÖ lehnen das Baurechtswohnungseigentum ab.

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Neubauten werden immer öfter im Baurecht errichtet. Für manche Parteien ist dieses Konstrukt selbst aber noch eine Baustelle.
© Symbolfoto: APA/Schneider

Von Denise Daum

Innsbruck – Um die Immobilienspekulation einzudämmen, will die Innsbrucker Immobiliengesellschaft IIG leistbares Eigentum im Baurecht vergeben. Wie berichtet, erwirbt der Käufer in diesem Fall die Wohnung, nicht aber den Grund. Nach Ablauf des Baurechts – IIG-Chef Franz Danler denkt an etwa 80 Jahre – fallen Grund und Immobilie wieder an den Eigentümer (in dem Fall die Stadt Innsbruck) zurück.

Sowohl die Grünen als auch Für Innsbruck begrüßen diesen Vorstoß. „Wenn es nach uns geht, muss jedes Mittel im Kampf um leistbares Wohnen ausgeschöpft werden, dies ist ein Beitrag von vielen, den wir weiterverfolgen werden“, sagt die grüne Klubobfrau Janine Bex. Mit Wohnungen im Baurecht würden jene Menschen erreicht, die wirklich auf der Suche nach Wohnraum seien und nicht aus spekulativen Zwecken in Immobilien investieren.


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